Flugunfallalarmübung in Füssen
Beim Gebirgsaufklärungsbataillon 230 in Füssen wurde unter den wachsamen Augen der Dienstaufsicht eine Flugunfallalarmübung durchgeführt. Die Überprüfung der Handlungssicherheit im Falle eines echten Flugunfalls mit einem unbemannten Luftfahrzeug stand hierbei im Fokus.

Die Übung beginnt: Nach dem simulierten Abriss der Funkverbindung zur LUNA (Luftge-stützte Unbemannte Nahaufklärungs-Ausstattung), einer deutschen Aufklärungsdrohne, wird die Landung eingeleitet. An der Karte und unter Beachtung der Windrichtung wird zuerst der „Absturzort“ eingegrenzt. Dies ist die Basis für die anschließende Suche nach dem Fluggerät durch die Soldatinnen und Soldaten. "Fluggerät gefunden!" Der Soldat meldet seinen Fund, der Gruppenführer verifiziert, lässt absperren und nähert sich mit seinem Stellvertreter an die Unfallstelle an. Aufgrund von Faserverbundstoffen oder ausgetretenem Betriebsstoff begutachtet der Führer des Suchtrupps den Schaden zunächst unter Atemschutz - dabei hat er auch die Windrichtung zu beachten.
Die Soldaten haben die Verfahrensschritte richtig eingehalten und konnten den für Übungszwecke „zerstörten“ Sensorträger bergen. Dank dieser Übung kann der Zug auch in schwierigen Lagen sicher agieren und seinen Auftrag erfüllen.